SARS CoV 2 Impfung

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Antworten auf häufige Fragen und Dokumente zur Impfung

Fragen zur Corona Impfung

Aufklärungsbögen Impfung

Für Ihre Impfung bitten wir Sie die folgenden Unterlagen ausgefüllt mit zu Ihrem Impftermin mitzubringen:

Beim Impfstoff von BioNTech/Pfizer und Moderna benötigen wir zwei Dokumente von Ihnen. Zum einen den Aufklärungsboden und den Anamnesebogen.

Beim Impfstoff von AstraZeneca und Johnson&Johnson benötigen wir drei Dokumente von Ihnen. Zum einen den Aufklärungsboden, den Anamnesebogen und die Zusatz Einwillungserklärung.



Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Coronavirus SARS-CoV-2 Impfung 

Frage: Wann bekomme ich meinen Termin?
Antwort: Wir melden uns kurzfristig bei Ihnen, sobald wir Ihnen einen Termin anbieten können.  Feste Termine, so wie Sie es von Sprechstundenterminen gewohnt sind, werden wir vergeben können, sobald wir zuverlässig wissen, wieviel Impfstoff von welcher Firma wir regelmäßig geliefert bekommen. 


Frage: Sollen Jugendliche mit dem BioNTech-Impfstoff gegen das Corona-Virus geimpft werden?
Antwort: Die STIKO hat sich vorgestern fest gelegt: Die Impfung wird für Jugendliche mit bestimmten Vorerkrankungen empfohlen und dann, wenn im selben Haushalt jemand wohnt, er selbst hoch gefährdet ist und nicht geimpft werden kann oder bei dem die Impfung vermutlich nur vermindert wirkt. - Die Impfung kann auf Wunsch aber jedem Jugendlichen ab 12 gegeben werden. Einzelheiten gibt es hier:

-> Weitere Informationen <-


Frage: Wo finde ich weitere Informationen zur Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca?
Antwort: Auf folgenden Infos finden Sie weitere Informationen:

https://hardingcenter.de/de/unstatistik/unstatistik-des-monats-maerz-wie-wirksam-und-sicher-ist-die-astrazeneca-impfung

https://www.degam.de/files/Inhalte/Degam-Inhalte/Aktuelles/2021/DEGAM_Handreichung_AstraZeneca.pdf


Frage: Ich bin pflegender Angehöriger. Wo finde ich das Berechtigungsformular für die Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß § 6 Abs. 4 Nr. 5 CoronaImpfV?
Antwort: Das Formular können Sie hier herunterladen. Bitte bringen Sie dies ausgefüllt mit zu Ihrem Termin. 

-> Berechtigungsformular Pflegender Angehöriger<-


Frage: Mit welchem Impfstoff werde ich geimpft? 
Antwort: Wir bekommen derzeit Impfstoffe von Biontech, AstraZeneca und Johnson&Johnson, in Zukunft möglicherweise auch von Moderna. Der Staat teil die Impfstoffe zu. Wir erfahren immer erst ganz kurz vorher, welche Impfstoffe wir bekommen und wieviel. Das macht eine vernünftige Planung leider unmöglich.


Frage: Gibt es über die Impfreaktionen hinaus ernstere Impf-Nebenwirkungen?
Antwort: Ja, bei allen Impfstoffen sind Nebenwirkungen gemeldet worden, die als ernst eingeschätzt wurden und beispielsweise im Krankenhaus behandelt worden sind. Das Paul-Ehrlich-Institut sammelt all diese Meldungen und veröffentlicht sie auf seiner Webseite. Besonders interessant ist der zusammenfassende Bericht, der alle 3 Monate neu erstellt wird. Er ist hier abzurufen. Im letzten Bericht, der Anfang Mai veröffentlicht wurde, waren beispielsweise die Gesamtzahl der Meldungen zu Biontech am niedrigsten und für AstraZeneca am höchsten, der Anteil der ernsten Nebenwirkungen an allen Meldungen war bei BioNTech mit 11,8% aber am höchsten, während für AstraZeneca 8,1% der Meldungen als schwerwiegend bezeichnet wurden. 

Bei den beiden Vektor-Impfstoffen von AstraZeneca und Johnson&Johnson sind sehr selten Thrombosen an ungewöhnlichen Stellen wie den Hirnsinus (bestimmten Sammelstellen des Blutes im Gehirn) und im Bauchraum aufgetreten. Diese waren häufig verbunden mit einer Verringerung der Blutplättchen, wodurch gleichzeitig punktförmige Blutungen in der Haut, Petechien, auftraten. Weitere Infos

Die Aufklärungsbögen enthalten hierzu genaue Angaben. - Zur Einschätzung, wie groß das Risiko ist, empfehlen wir diese Vergleichsgrafik: Vergleichsgrafik anzeigen

Thrombosen an den üblichen Stellen wie in den Bein- oder Armvenen, Lungenembolien usw. stellen kein erhöhtes Risiko für eine Impfnebenwirkung dar, auch keine genetisch festgestellte Neigung zu Thrombosen. 
Noch seltener kann es zu einer schweren allergischen Reaktion mit Ohnmacht kommen, einem anaphylaktischen Schock. Wer schon mal eine so schwerwiegende Reaktion, die ja auf jeden Fall zu einer Noteinweisung in ein Krankenhaus geführt haben würde, erlitten hat, soll in einem allergologischen Zentrum geimpft werden. - Aber auch hier gilt: Die üblichen Allergien gegen Pollen, Lebensmittel, Kosmetika usw. erhöhen das Risiko nicht. 


Frage: Wann bin ich durch die Impfung geschützt?  
Antwort: Es ist bisher noch nicht abschließend geklärt, in welchem Umfang die Impfung nicht nur gegen das Krankwerden, sondern auch gegen die Infektion selber hilft, also ob ein vollständig geimpfter Mensch das Virus trotzdem noch auf seinen Schleimhäuten haben und es dann ja auch weiter verbreiten kann. Die bisherigen Daten sind zunächst ermutigend: Zunächst besteht auch hier ein guter Schutz, weshalb die offizielle Regelung in Baden-Württemberg ja besagt, dass er einem Menschen gleich zu stellen ist, der gerade einen frischen negativen Schnelltest gemacht hat. Er braucht sich beispielsweise auch nicht abzusondern, wenn er Kontaktperson eines Erkrankten ist. Dieser Schutz auf der Schleimhaut nimmt allerdings vermutlich mit der Zeit wieder ab, so dass man sich ab einem halben Jahr später darauf nicht mehr so sicher verlassen darf. - Da der Schutz vor Weiterverbreitung in keinem Fall 100% sein kann, ist man wie jeder andere auch verpflichtet, die Maskenpflicht, die Abstandsregeln und andere staatliche Einschränkungen weiterhin einzuhalten.


Frage: Wie lange hält der Impfschutz an?  
Antwort: Wie lange der Impfschutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt.  


Frage: Wie wirksam ist die Impfung:  
Antwort: Es gibt hierfür sehr viele Zahlen aus unterschiedlichen Studien. Zusammengefasst darf man für den Schutz vor einer schweren Erkrankung für alle Impfstoffe von einer Wirksamkeit zwischen mindestens 85, eher aber 95 und 100% ausgehen. Die 100% wurden übrigens in der Zulassungsstudie für AstraZeneca in den USA an 32.000 Patienten erzielt. Ähnlich groß sind die Studien für Biontech gewesen mit 95% Schutz. - Wer sich genauer einlesen möchte, dem sei das äußerst seriöse Harding-Institut empfohlen: https://hardingcenter.de/de/unstatistik/unstatistik-des-monats-maerz-wie-wirksam-und-sicher-ist-die-astrazeneca-impfung
https://hardingcenter.de/de/mrna-schutzimpfung-gegen-covid-19


Frage: Welche Impfreaktionen können nach der Impfung auftreten?  
Antwort: Die am häufigsten berichteten Impfreaktionen in den Zulassungsstudien waren Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Schüttelfrost, Gelenkschmerzen, Fieber und Schwellung der Einstichstelle. Häufig traten Übelkeit und Rötung der Einstichstelle auf. Gelegentlich traten Lymphknotenschwellungen, Schlaflosigkeit, Schmerzen in Arm oder Bein, Unwohlsein und Juckreiz an der Einstichstelle auf. 


Frage: Baden-Württemberg: Impfpriorisierung für alle Impfstoffe aufgehoben. Kann ich mir den Impfstoff jetzt aussuchen?  
Antwort: Ja. Tatsache ist aber: Unabhängig davon, was die Politiker beschließen, teilt uns nach wie vor der Staat die Impfstoffe zu, ohne dass wir irgendeinen Einfluss darauf haben. Nach wie vor bekommen wir 
sehr wenig von Biontech, so dass Sie hier mit langen Wartezeiten rechnen müssen, 
und deutlich mehr von AstraZeneca und neuerdings auch Johnson&Johnson, dem Einmalimpfstoff, so dass Sie hier deutlich schneller eine Impfung bekommen können. Das bedeutet keine Empfehlung von uns, sondern soll Sie nur über diesen Tatbestand informieren.


Frage: AstraZeneca darf jetzt schon im Abstand von 4 Wochen zweitgeimpft werden. Verschlechtert das die Wirksamkeit? 
Antwort: Möglicherweise ja. Wir planen für Sie selbstverständlich auch gerne einen späteren Zweit-Impftermin ein.

Die Datenlage ist hier einigermaßen gut zusammengefasst. Bitte beachten Sie, wie oft hier die Möglichkeitsform verwendet wird :-)

Es gibt aber auch Studien, die bereits nach der ersten Impfung deutlich höhere Wirksamkeiten feststellen, als nach einer Zweitimpfung im Abstand von 4 Wochen gemessen wurden (was natürlich nicht zusammenpasst mit obiger Aussage):

Keiner der vollständig geimpften Teilnehmenden der Zulassungsstudien musste nach einer Vaxzevria®-Impfung mit einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus behandelt werden. Dieses Ergebnis wird auch durch die Studie der Universität Edinburgh bestätigt, an der circa 500.000 Personen teilnahmen, die mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft wurden:
Vier Wochen nach Gabe der ersten Dosis des Impfstoffs von AstraZeneca sank das Risiko der Geimpften, wegen einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, um 94 Prozent. Quelle

Das Problem ist, dass alle diese Studien nicht die selben Endpunkte haben und deshalb nicht direkt vergleichbar sind. Es gibt bisher übrigens keine einzige Studie weltweit, die die sterile Immunität nach einer vollständigen AstraZeneca-Impfung gemessen hätte, also die Möglichkeit, trotz Impfung noch das Virus aufnehmen und ohne eigene Erkrankung andere Menschen anstecken zu können.


SafeVac 2.0 – Smartphone-App zur Erhebung der Verträglichkeit von COVID-19-Impfstoffen
Bitte laden Sie sich am besten auch gleich die App herunter, mit der Sie mögliche Nebenwirkungen oder überstarke Impfreaktionen zur Verbesserung der Impfstoffe an das Paul-Ehrlich-Institut melden können:

https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2020/201222-safevac-app-smartphone-befragung-vertraeglichkeit-covid-19-impfstoffe.html"